KIKS Bayern - Heute schon gekikst?

Sprache: Deutsch - Leichtsprache

Heute schon gekikst? Wer kikst mit?

Wir sind KIKS.
KIKS ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung heißt:
Kompetenz-Zentrum Inklusions-Sport.
KIKS ist 2015 gegründet worden.
Das ist unser Ziel:
Menschen mit Behinderung sollen in jedem Sport-Verein mitmachen können.
Dafür sprechen wir mit vielen Sport-Vereinen in ganz Bayern.
Menschen mit Behinderung sollen mit
Menschen ohne Behinderung Sport machen können.
Das soll in jedem Sport-Verein möglich sein.
Dafür setzen wir uns ein.

KIKS gehört zum BVS Bayern.
BVS ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung heißt:
Bayerischer Versehrten-Sport.
Versehrten-Sport ist ein altes Wort.
Das Wort bedeutet heute:
Sport für Menschen mit Behinderung.
Der BVS hat etwa 35-Tausend Mitglieder.
Das sind sehr viele.

KIKS hilft Sport-Vereinen.
KIKS gibt Informationen über
Menschen mit Behinderung
an die Vereine.
Und KIKS spricht mit den Vereinen
auch über Menschen mit Behinderung.

Diese Dinge sind uns als KIKS dabei besonders wichtig:

  • Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderung.
    Niemand darf sie ausgrenzen.
    Ausgrenzen heißt:
    Jemand darf nicht mitmachen.
    Jeder Mensch hat ein Recht darauf mitzumachen.
    Wenn man nicht mitmachen darf,
    ist das eine Menschen-Rechts-Verletzung.
    Menschen-Rechte sind Rechte, die jeder Mensch hat.
    Die Menschen-Rechte gelten auch für Menschen mit Behinderung.
    Das steht in der UN Behinderten-Rechts-Konvention.
    Das ist ein Vertrag.
    Und ein Gesetz.
    Darin steht.
    Menschen mit Behinderung haben
    die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderung.
  • Inklusion betrifft jeden.
    Inklusion heißt:
    Alle sollen bei der Inklusion mitmachen.
    Es ist egal, ob man eine Behinderung hat oder nicht.
    Alles muss so sein, damit jeder mitmachen kann.
    In allen Bereichen muss das so sein.
    Mit Bereichen sind zum Beispiel Busse oder Gast-Stätten gemeint.
  • Sport-Vereine sollen auch mehr Angebote für Menschen mit Behinderung machen.
    Vereine sollen dafür auch Geld bekommen.
    Aber:
    Die Angebote müssen für
    Menschen mit und ohne Behinderung sein.
  • Inklusion ist für uns immer wichtig.
    Nicht nur während der Paralympics.
    Paralympics sind die Olympischen Spiele für Menschen mit Behinderung.
    Es ist wichtig:
    Medien sollen über Wett-Kämpfe von Menschen mit Behinderung berichten.
    Medien sind zum Beispiel Zeitungen
    oder Fernseh-Sender.
    Wir setzen uns dafür ein.
    Und sprechen viel mit Medien.
    Und sagen auch den Sport-Vereinen:
    Sie sollen mit den Medien gut zusammenarbeiten.
    In schwerer Sprache heißt das:
    Öffentlichkeits-Arbeit.